Transgendermusical (UA)

Weshalb denken wir so sehr in den Kategorien Mann und Frau? Welch grosses Leid kann dies für Menschen darstellen, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, oder in einem „falschen“ Körper zur Welt kommen!


Premiere am 20. April 2018
Dauer: 2 Stunden, keine Pause
Deutsch
Vidmar 1
Schulklassentarife: 15.–/Person (Weitere Infos)
Einführungsworkshops: salome.boeni@konzerttheaterbern.ch


Coco – die landesweit bekannte Transgenderfrau der 90er – kommt in Thun als Marc-Patric zur Welt. Unglücklich in ihrem männlichen Körper, unterzieht sie sich 1990 einer geschlechtsangleichenden Operation. Die verzweifelte Suche nach dem Ich geht weiter – ohne glückliches Ende.

Wie man bereits dem hauseigenen Blog entnehmen kann, ist das Musical COCO die Hommage an eine Frau, die ihren anspruchsvollen Weg mit Entschlossenheit und Würde gegangen ist. Cocos Mutter war überzeugt: «Coco liess sich zwar etwas wegoperieren. Aber eine Frau wurde sie dadurch nie.» Der männliche Schatten war ihr stets auf den Fersen. So wird dies auch im Stück dargestellt: Gabriel Schneider spielt die Coco so lästige körperliche Hülle, die sich auch mit Gewalt nicht vertreiben lässt. Mariananda Schempp zeigt, wer Coco gerne sein wollte: Eine Frau, die als Frau wahrgenommen wird, ohne jede Minute für diese für andere so selbstverständliche Sache kämpfen zu müssen!

 


Quellen:

KTB Blog: http://www.konzerttheaterbern.ch/schauspiel/uebersicht/veranstaltung/-ee35a6a74b/?month=201804&date=1524175200
Blick: https://www.blick.ch/people-tv/vor-20-jahren-starb-die-erste-bekannte-transfrau-der-schweiz-jetzt-kommt-ihr-leben-auf-die-buehne-coco-war-nicht-von-dieser-welt-id7878222.html

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