Das sagt unser junges Publikum

 

Nachdem viele Schüler*innen stückeinführende Workshops besucht haben und somit ideal auf die Produktion vorbereitet wurden, stand dem Theaterbesuch nichts mehr im Weg. Folglich bestaunten sie, völlig rausgeputzt, das neu sanierte Stadttheater und beäugten den gutbesuchten Dürrenmatt Klassiker mit kritisch-wachen Blicken, bevor sie uns frisch und fröhlich ihre Rückmeldungen zum Theaterbesuch zukommen liessen, um ihre Meinung zum Bühnenbild, den Schauspieler*innen, den Kostümen und der Inszenierung loszuwerden, aber schaut selbst!


Foto: © Philipp ZInniker

 

 

 

„Als die alte Dame hinein kam, lief es einem kalt den Rücken hinunter…“

 

 

 

 

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Rodrigo Stöckli, Manfred Theler und Gurbi Zeqiri geniessen die Atmosphäre des neu sanierten Stadttheaters.

 

 

 

„Es war super, sich schön herauszuputzen!“

 

 

„Es ist perfekt an die heutige Zeit angepasst.“

 

 

 

 

 

 

 

Foto: © Philipp ZInniker

 

 

 

“Der Butler war meiner Meinung nach aber der allerbeste und hat seine Rolle sehr gut rübergebracht!“

 

 

 

 

 

„Ill spielt seine Rolle immer überzeugend und man fühlt seine miserable Situation richtig und beginnt selber zu überlegen, was man tun würde. Die Nebendarsteller bringen zum Teil Witz ins Theater und stellen die ernste Situation des Alfred Ill für kurze Zeit in den Hintergrund, was sich aber nicht negativ auf den Gesamteindruck auswirkt.“

Foto: © Philipp ZInniker

 

 

„Das Bühnenbild war sehr dramatisch. Die Kostüme passten sehr gut zu den einzelnen Charakteren.“


„Es sah aus wie ein Schlachtfeld des zweiten Weltkrieges.“

 

„Beim Hereinkommen hat man direkt diese Armut von Güllen gesehen.“

 

 

Foto: © Philipp ZInniker

„Bei der Szene mit dem Auto hätte man am besten ein Auto eingebaut.“

 

„Manche Teile waren für uns ein wenig unrealistisch, wie zum Beispiel der Tot von Alfred Ill oder die Autofahrt. Aber im grossen und ganzen konnte man es nachvollziehen.“

 

 

 

 

 

 

„Die Waldszenen fanden wir nicht so nachvollziehbar, weil man an der Kulisse nicht viel geändert hat, wir hätten es besser gefunden, wenn man einzelne Büsche und vielleicht noch kleine Bäume hin platziert hätte. Ansonsten hat uns die Kulisse sehr gefallen, die zerrissenen Tapeten und die kaputten Häuser haben die Situation Güllens sehr gut dargestellt. Die Atmosphäre des Stückes hat uns gefallen.“

 

Foto: © Philipp ZInniker

„Was ich allerdings sehr unpassend fand war die Breakdance Szene der jüngeren Spieler, sie passte meiner Meinung nach nicht, da sie einfach in eine andere Atmosphäre gehören und nicht in ein älteres Theaterstück. Dagegen fand ich das Bühnenbild überragend und sehr gut gemacht es passte auch sehr in diese alte düstere Atmosphäre hinein. Was ich auch noch sehr gut fand war, dass die Zuschauer*innen zum Nachdenken und Mitmachen animiert wurden und es nicht einfach nur ein normales Schauspiel war.“

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Katharina Ebinger, Debbie Bossard und Simone Ganz strahlen beim Theaterbesuch.

 

 

„Er war irgendwie cool.“

 

„Es sah für uns sehr unheimlich aus wie die Leute ihn ziemlich verstörend nach unten drückten. Das war für uns das Unheimlichste und die komischste Szene im ganzen Stück.“

 

 

 

 

 

 

„Das Buch ist gut, das Theaterstück ist besser, müsst ihr sehen.“

 


Bildnachweis:

Produktionsfotos von Philipp Zinniker

Fotos des Vorstellungsbesuchs von Jacqueline Vuillien