Da liegt doch etwas in der Luft! Die Köchin wetzt die Messer und freut sich schon auf eine leckere Hühnersuppe. Das Herrchen will den träge gewordenen Jagdhund davonjagen und der Müller überlegt sich schon, wie er seinen altersschwachen Esel ersetzen soll.


Premiere am 10. Januar 2018, 17:00
Mansarde Stadttheater Bern
Weitere Termine: 12. Januar, 11:00 / 13. Januar, 11:00 / 14. Januar, 13:30
ab 4 Jahren, Bilette 10.-/20.-


Und auch die niedergeschlagene Katze flüchtet vor ihrer Herrin, weil sie befürchtet, alle neun Leben gelebt zu haben. «Zeit für eine Veränderung!» denkt sich der Esel, rafft sich zusammen und kommt auf eine überraschende Idee. «Weisst du was? Ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant!»

In dieser Saison wagt sich das Vermittlungsteam mit einigen Mitgliedern des Jugendclubs U22 an das berühmte Grimm-Märchen, die Bremer Stadtmusikanten, nicht in Bremen, sondern in Bern und darum auch auf Schweizerdeutsch.

Die Idee

Der Theaterbesuch entführt die Kinder in die Welt der Bremer Stadtmusikanten. Vor der Vorstellung erhalten alle die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Workshop einen für die Vorstellung relevanten Gegenstand zu basteln, der während der Vorstellung Teil des Kostüms der Kinder sein wird. Wir basteln Schlappohren, Eselsohren, Katzenöhrchen oder einen Federkamm. Alle gehören zu der Vorstellung dazu. Bei vier Musikanten darf natürlich die Musik nicht fehlen und darum singen, stampfen und klopfen wir, bis alle gemeinsam eine richtige Band ergeben.

Wer ist dabei?

Zum Vermittlungsteam, bestehend aus Max Schaffenberger, Jan Theiler und Anja Christina Loosli, und der Bühnenbildnerin Selina Howald sowie der Kostümbildnerin Maité Foster ergänzen vier junge Erwachsene, eine Illustratorin (Lisa Steiner) und ein Bühnenmusiker (Rasmus Nissen) das Team. Gemeinsam erarbeiten sie ein visuelles und musikalisches Abenteuer mit viel Witz und der Möglichkeit zum Mitmachen.

6. November 2017

Die Probearbeiten starten

An der heutigen Probe auf der Probebühne Felsenau konnten wir wichtige Entscheidungen treffen. Unsere vier Spieler*innen kennen nun ihre definitiven Rollen. Sam von Dach als ältester im Bunde wird den weisen Esel spielen, Aurélia Möri den Hund, Moritz Bürge den Kater und Anna Thalmann den Hahn. Wir haben uns das Skript zusammen angeschaut und die Spieler*innen haben ein paar Aufträge erhalten, wie sie sich auf die Rolle vorbereiten können.

Zusätzlich hat uns Maité Foster besucht. Sie kam um alle Spieler*innen zu vermessen. Es ist sehr wichtig für sie, genau zu wissen, wie die Masse der Spieler*innen sind, damit sie von Beginn an die Kostüme in den richtigen Grössen kauft, wählt oder schneidert. Ausserdem musste sie wissen, ob die Brillenträger*innen unter den Spieler*innen mit Linsen auftreten können. Denn alle werden eine Maske erhalten.

9. November 2017

Die zweite Probe

Heute sind wir nicht in der Felsenau, sondern im Chorsaal im Stadttheater. Nach einem Warm-Up knien wir uns nun richtig ins Stück und lesen die ersten beiden Szenen. Die vier Spieler*innen laufen zu Hochform auf und schon bald kann man richtige Charaktereigenschaften der verschiedenen Figuren erkennen. Diese Charaktereigenschaften führen uns zu der Frage, ob die verschiedenen Figuren Ticks und besondere Bewegungsmerkmale haben. Wir entscheiden, dass alle Spieler*innen bis zur nächsten Probe möglichst viele Tiervideos anschauen sollen um festzustellen, ob es eventuell Merkmale gibt, die auf den Menschen übertragen werden können.

21. November 2017

Improvisation, Fototermin und Märchenstunde

In der letzten Probe vor einer etwas grösseren Pause bekommen die Spieler*innen die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten vorgelesen. Das soll ihnen Helfen, das Stück und ihre eigene Figur noch besser kennen zu lernen. Vorher wollen wir aber die Szenen der letzten Probe noch einmal durchgehen und ausserdem haben wir heute Besuch eines Fotografen, der einige Fotos von während der Probe macht. Wir starten also wieder mit einem Warm-Up und gehen dann sofort zum Stück. Es ist offensichtlich, dass sich die Spieler*innen mit ihren Figuren auseinander gesetzt haben und einige der Spieler*innen haben sichTicks und andere Bewegungsmerkmale angeeignet.

Später machen wir es uns im Ballettsaal im Stadttheater gemütlich und die Spieler*innen geniessen nach einem arbeitsreichen Tag den Moment der Entspannung bei der Märchenstunde.

Danach geht es aber noch einmal intensiv weiter. Eine der Szenen wollen wir mit den Spieler*innen komplett neu schreiben. Darum wird heute improvisiert. Um ein paar Anhaltspunkte zu haben, bekommen die vier die Szene noch einmal aus dem Bilderbuch vorgelesen. Danach müssen sie ran. Nun heisst es, aufeinander hören, gesagtes wieder aufnehmen und verarbeiten. Wir machen mehrere Durchläufe der Szene und nehmen alle auf.

14. Dezember 2017

Das Stück nimmt Gestalt an und wir haben sogar schon Bilder von unseren Kostümen erhalten.
Maité Foster, unsere Kostümbildnerin hat wunderschöne Figurinen gemacht.

Esel: Sam von Dach

 

 

 

16. Dezember 2017

Heute sind zum ersten Mal unsere Illustratorin Lisa Steiner und der Bühnen Musiker Rasmus Nissen mit dabei. Als Ziel der Heuteigen Probe haben wir. Das ganze Stück einmal durchspielen und den Bremer Stadtmusikanten Song üben.

Damit Ihr auch mitsingen könnt schreibe ich euch den Text hier auf.

D‘ Bremer Stadtmusikante

D‘ Bremer Stadtmusikante gö zäme dür dick und dünn.
Der Hund und d‘ Chatz, der Esu und der Güggu
si di beschtä Fründe.

Ja mir vier Bremer Stadtmusikante, zäme gäge Räscht vor Wäut.
Ob Fädere, ob Fäu, Schnabu oder Schnoutz,
üsi Fründschaft ich das wo zeut!

19. Dezember 2017

Das Stück steht! Jetzt können wir getrost in die Weihnachtspause gehen und verabschieden uns bis zum 4. Januar. Dann geht es bei uns weiter.

Bleiben Sie dran. In diesem Blogbeitrag verraten wir Ihnen während den Probearbeiten immer wieder neue Geheimnisse!